Der Clan, der seine Feinde lebendig einmauert

Komponist

Riz Ortolani

Label

GDM

Erscheinungsart

CD

Erscheinungsjahr

2009
  • Tracklist:

    01 Confessione di un commissario (titoli)

    02 Visita al manicomio

    03 Il ricordo di Serena

    04 Ossessione di un delitto

    05 Promesse di giustizia

    06 Pedinamento e agguato

    07 Serena e Lomunno

    08 Colloquio decisivo

    09 I travestiti

    10 La morte del commissario

     

    Bonus Tracks:

    11 Ossessione Di Un Delitto (#2)

    12 Confessione Di Un Commissario (#2)

    13 Il Ricordo Di Serena (#2)

    14 Promesse Di Giustizia (#2)

    15 Pedinamento E Agguato (#2)

    16 Serena E Lomunno (#2)

    17 Promesse Di Giustizia (#3)

    18 I Travestiti (#2)

    19 Pedinamento E Agguato (#3)

    20 La Morte Del Commissario (#2)

Riz Ortolani vertonte 1971 Damiano Damiani's Polit-Thriller "Der Clan, der seine Feinde lebendig einmauert" und schuf damit meiner Meinung nach eine der schönsten italienischen Filmmusiken aller Zeiten. Von Melancholie und düsterer Zerwürfnis hinüber zu sanft-jazzigen Easy Listening-Klängen, das alles in knapp 30 Minuten - zumindest was die reguläre Version angeht, denn auf der 2009 erschienenen CD gibt es noch 10 weitere Variationen der zuvor gehörten Titel, welche um winzige Klang-Nuancen ergänzt oder wiederum um kleine Details minimiert wurden, was eine nette Zugabe ist - allerdings ist der normale Soundtrack ohne Bonus-Features allemal ausreichend.

 

Das Kernstück ist natürlich der Titelsong, welcher mit so einer beeindruckenden Intensität in's Gehör eindringt und den Zuhörer nicht mehr loslassen wird - ein Wahnsinns-Ohrwurm, auch wenn er keine "Positive Vibrations" hervorbringen wird. Ortolani handelte dann folgerichtig, indem er er Teile des Leitthemas in die späteren Tracks mit integrierte, welche die düstere Grundstimmung des Films einfangen (Visita al manicomio / Ossessione di un delitto / Pedinamento e agguato) und den Soundteppich mit jazzigen Klängen erweitern (Il Ricordo Di Serena / Serena E Lomunno / I travestiti).

 

Ein Soundtrack der definitiv in keiner Musiksammlung fehlen sollte und auch wenn Riziero Ortolani schon so manche musikalische Offenbarung hinlegte, zudem für zwei Oscars nominiert wurde und schon mehrere artverwandte Awards mit nach Hause nehmen durfte, so bleibt seine Klangverzierung zu "Der Clan, der seine Feinde lebendig einmauert" ein Wahnsinnswerk und konnte dem Film noch einiges an Beklemmtheit mehr einhauchen.

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