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Süße Sechzehn - Sweet Sixteen

Italien, 1977

Originaltitel:

La compagna di banco

Alternativtitel:

Jaimito, el conserje (ESP)

Ma copine de la 'fac' (FRA)

Deutsche Erstaufführung:

5. Januar 1979

Regisseur:

Mariano Laurenti

Inhalt

Simona (Lili Carati) – Tochter eines reichen Würstchenfabrikanten – wird an die Oberschule in Trani versetzt, und ihr wunderschönes Aussehen ruft das Interesse aller Jungs auf den Plan. Insbesondere der Schulschönling Mario (Antonio Melidoni) hat es auf die Neue abgesehen, und die einheimischen Mädels, die bisher vergeblich versucht haben, Marios Interesse zu wecken, sind neidisch. Sie versuchen Simona zu überreden, dem angeblich promiskuitiven einen bösen Streich zu spielen. Aber die Liebe findet ihren Weg - doch bis dahin müssen wir Zuschauer durch einigen Pennäler-Humor hindurch.

Review

Mariano Laurentis LA COMPANA DI BANCO (übersetzt schlicht „Der/Die Klassenkamerad(in)“) ist ein typisches Produkt der Commedia Sexy All'Italiana, aus der Seitenlinie School-Teens. Laurenti war ein häufiger Regisseur solcher Filme, weshalb es auch nicht verwundert, dass sich Inhalte wiederholen. Natürlich war er nicht der Einzige. Man kann zahlreiche Filme finden, deren Inhalte, Darsteller und Gags beliebig austauschbar sind.

 

In dieser Variante geht es mal wieder um „die Neue“ an der Schule, welche sich in Trani im eher beschaulichen Apulien befindet. Gedreht wurde im Gymnasium von Trani, der Liceo sul Lungomare Cristoforo Colombo, sowie am Hafen, an der Kathedrale und an der Piazza della Repubblica. Außerdem sind die Via Duilio und der Piazza San Francesco des Nachbarortes Bisceglie zu sehen. Vom schönen Mittelmeer ganz zu schweigen. Die oftmals schneeweißen Häuser an den Uferstraßen – typisch für Apulien – fallen jedenfalls ins Auge.

 

Ebenfalls ins Auge fallen die üblichen Verdächtigen. Neben Lilli Carati, die ihre Filmkarriere mit ein paar Pornofilmchen abschloss, zuallererst Backpfeifengesicht Alvaro Vitali als Schüler Salvatore. Der ist so arm, dass er bei seinem Lehrer Cacioppo (Gianfranco D'Angelo) lebt, und beide fressen das Restgemüse, dass sich der Biologielehrer von seinen Schülern als Anschauungsmaterial zum Unterricht mitbringen lässt. Cacioppo wiederum wird bedrängt von der kräftigen Professorin Marimonti (Francesca Romana Coluzzi), die er gern als Popeyes Tochter bezeichnet.

 

Schönling Mario D’Olivo (Antonio Melidoni) hat sein Zimmer über der Boutique seines Vaters Teo (Lino Banfi, weshalb er oft Besuch von seinen Spanner-Schulfreunden bekommt, die einen Blick auf die Kundinnen im Umkleideraum erhaschen wollen. Sein Vater macht es sich einfacher, er gibt sich schon mal als homosexuell aus, um ungestört die Damen betatschen zu können. Eine dieser Kundinnen wird dargestellt von Nikki Gentile, die man eher aus dem Pornobereich kennt.

 

Während all dem infantilen aber durchweg harmlosen Humor wächst die Liebe zwischen Simona und Mario, und nachdem alle Wirrungen um ein angeblich von Simona bei Teo gestohlenes Designerkleid sich auflösen, steht dem Happy End und unserem Schlaf nicht mehr viel im Wege. Ach doch, noch ein paar Witzchen im Finale.

 

Gute Nacht. Wer es mag, bitte.

Links

OFDb

IMDb

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